Gegen den Trend – Raiffeisen Bank (Liechtenstein) verzeichnet Zuflüsse

  • Trotz Finanzkrise dritthöchster Jahresgewinn der Firmengeschichte


Vaduz/Liechtenstein (17.04.2009) – Die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) erzielte im schwierigen Geschäftsjahr 2008 mit 5.5 Mio. CHF (-13.1%) den dritthöchsten Jahresgewinn in der Firmengeschichte. Sie steigerte die Bilanzsumme von 315 Mio. CHF auf 432.5 Mio. CHF (+37.0%). Das betreute Kundenvermögen blieb mit 1.5 Mrd. CHF nahezu unverändert.                                    


"Die Kurseinbrüche an den Börsen konnten bei den verwalteten Kundenvermögen durch Zuflüsse kompensiert werden. Darauf sind wir besonders stolz. Es zeigt, dass uns die Kunden auch in diesen schwierigen Zeiten vertrauen", kommentiert Ludwig Rehm, Direktor der Raiffeisen Bank (Liechtenstein), das Ergebnis. Die Kundenanzahl erhöhte sich 2008 noch einmal um 12.1 Prozent auf 3.170. Auch die Mitarbeiterzahl stieg auf 35 (+2.9%).


Die Geschäftsentwicklung gestaltete sich gegenüber den Vorjahren dennoch wesentlich schwieriger. Diskussionen um den Bankplatz Liechtenstein und die anhaltende Finanzkrise schlugen sich im operativen Ergebnis nieder, das sich gegenüber 2007 um 13.5 Prozent reduzierte. Die Erträge aus dem Zinsgeschäft erhöhten sich um 25 Prozent auf knapp 4.1 Mio. CHF. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft lag mit 10.5 Mio. CHF um zehn Prozent niedriger als im Vorjahr.


Der Geschäftsaufwand stieg um 8.9 Prozent auf 7.8 Mio. CHF. Darin enthalten sind die Personalkosten, die sich aufgrund von Neueinstellungen um zehn Prozent auf 5.4 Mio. CHF erhöhten. Der Sachaufwand nahm um 6.5 Prozent auf 2.4 Mio. CHF zu.


Trotz dieses Ergebnisses, steht die Raiffeisen Bank in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, welchen sie mit Zuversicht begegnet. Das Unternehmen investiert weiter in den Standort Liechtenstein und wird im September ein zweites Bankgebäude beziehen. Es lag schon immer in der Natur der Raiffeisen Bank, langfristig zu denken und zu handeln. Die konsequente Ausrichtung an Prinzipien wie Nachhaltigkeit, Stabilität und organisches Wachstum bestimmt seit mehr als einem Jahrzehnt deren Geschäftsstrategie.

print  |        |